Projektstart „Plusenergie Burgholz“ – Ein Meilenstein für die regionale Energiewende
Am 29. Oktober wurde im Industrieareal Burgholz das Projekt „Plusenergie Burgholz“ offiziell lanciert, mit Beteiligung von Unternehmen, Behörden und Energieexperten. Dabei wurden die lokalen Akteure über das Projekt informiert und diskutierten gemeinsam die Vision einer nachhaltigen Energiezukunft für die Region.
Im Beisein der ansässigen Unternehmen und Gebäudeeigentümer sowie der Projektpartner – der Gemeinde Diemtigen, dem Kanton Bern und dem Naturpark Diemtigtal – wurde das zukunftsweisende Projekt „Plusenergie Burgholz“ offiziell lanciert.
Die Auftaktveranstaltung fand im Dachstock der Power Jet AG im Industrieareal Burgholz statt. Nach den Begrüssungsworten von Gemeinderatspräsident Marcel Klossner sowie Christian Glauser, stellvertretender Amtsvorsteher des Amts für Umwelt und Energie, erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Projektziele und das begleitende Förderprogramm.
Während des Anlasses präsentierten Expertinnen und Experten führender Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien – darunter Green Energy Venture, Swiss Renewable Solutions, Helion und Volton – innovative Lösungsansätze für die nachhaltige Energiezukunft. Lokale Stakeholder aus Wirtschaft und Immobilienbranche beteiligten sich aktiv am Austausch und an der Vision des Areals.
Schritt für Schritt zum Plusenergieareal
Die geplanten Massnahmen sollen sowohl individuell durch die Unternehmen als auch über gemeinsame Kooperationsprojekte umgesetzt werden. Ziel ist es, ein Industrieareal zu schaffen, das langfristig mehr Energie erzeugt als es verbraucht – ein Plus für Wirtschaft und Umwelt zugleich.
Die Projektkoordination übernimmt die Green Energy Venture AG aus Lyssach, spezialisiert auf Grossprojekte im Bereich erneuerbare Energien.
Ein Leuchtturm für die Region
Mit „Plusenergie Burgholz“ soll ein traditionelles Industriegebiet zum Vorzeigeprojekt für eine nachhaltige Energieversorgung werden – ein Modell, das weit über die Region hinaus Signalwirkung entfalten kann.
„Die Umstellung auf ein Plusenergieareal ist keine Vision mehr, sondern eine realistische Perspektive – vorausgesetzt, dass Unternehmen, Gebäudeeigner, Gemeinde und regionale Organisationen gemeinsam handeln.“
— Marcel Klossner, Gemeinderatspräsident