Digitales Energiemanagement: Daten als Fundament für Plusenergie Burgholz
Für eine wirksame Energiestrategie im Projekt Plusenergie Burgholz ist ein fundiertes Verständnis der Energieflüsse im Areal entscheidend. Daher werden derzeit Lösungen für ein professionelles Energiemonitoring geprüft, das künftig Mess- und Verbrauchsdaten transparent und zentral verfügbar machen soll. Ergänzt durch Smart Metering kann so die Basis für Effizienzsteigerungen und die zukünftige Plusenergiebilanz geschaffen werden.
Transparenz als Voraussetzung für Fortschritt
Das langfristige Ziel im Burgholz ist klar: Das Industrieareal soll perspektivisch mehr Energie produzieren, als es verbraucht. Um dieses Ziel systematisch und wirtschaftlich umzusetzen, ist es jedoch notwendig, die aktuelle Situation genau zu kennen:
- Wie verteilen sich die Energiebedarfe im Areal?
- Welche Anlagen verursachen Lastspitzen?
- Wo liegen konkrete Einsparpotenziale?
- Welche Erzeugung kann bedarfsgerecht genutzt werden?
Ein Energiemanagementsystem (EMS) kann diese Fragen beantworten, indem es Daten zusammenführt, analysierbar macht und damit eine solide Entscheidungsgrundlage bietet. Kurz gesagt: Ohne Messdaten bleibt Energieeffizienz ein Ratespiel.
Gespräche mit Technologieanbietern im Gang
Derzeit werden verschiedene Anbieter von Energiemonitoring- und-managementsystemen kontaktiert, um herauszufinden, welche Lösung am besten zu den technischen und wirtschaftlichen Anforderungen des Areals passt.
Im Fokus der Abklärungen stehen Systeme, die:
- flexibel integrierbar sind
- sicher und datenschutzkonform arbeiten
- mit bestehenden sowie zukünftigen Anlagen kompatibel bleiben
- skalierbar sind für den Ausbau in mehreren Etappen
Ziel ist es, eine passende technische Grundlage zu identifizieren, die das Projekt langfristig unterstützt, ohne unnötige Komplexität oder Kosten zu verursachen.
Die Prüfung von digitalen Energiedatenlösungen markiert einen zentralen Meilenstein für Plusenergie Burgholz. Mit einer fundierten Datengrundlage wird es möglich, die Umstellung auf eine nachhaltige und wirtschaftlich attraktive Energieversorgung gezielt zu steuern. Das Energiemonitoring schafft damit die notwendige Grundlage, damit Burgholz künftig nicht nur Energie effizient nutzt – sondern im Idealfall mehr davon erzeugt, als benötigt wird.